Algerien fotoreise 2026

Das programm
IM detail

Tag 1

DP 29.10.
Ankunft in Algier & Weiterreise nach Djanet

Nach deiner Ankunft am Flughafen von Algier wirst du von unserem Team empfangen und direkt zum Hyatt Regency Hotel gebracht, das sich in unmittelbarer Nähe des Flughafens befindet. Für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer steht dort ein eigenes Zimmer zur Verfügung, auch wenn wir nicht in Algier übernachten. So hast du genügend Zeit, dich frisch zu machen, zu duschen, etwas auszuruhen und in Ruhe anzukommen.

Im Hotel treffen wir uns zu einem kurzen Intro & Briefing. Dabei besprechen wir gemeinsam den Ablauf der Reise, Logistik, Sicherheit, fotografische Schwerpunkte sowie wichtige Hinweise zur Ausrüstung und Packliste. Je nach Ankunftszeit essen wir anschließend gemeinsam im Hotel oder in der näheren Umgebung zu Abend und stimmen uns entspannt auf die kommenden Tage ein.

In der Nacht – in der Regel zwischen 01:00 und 02:00 Uhr – geht es zurück zum Flughafen. Von dort fliegen wir weiter nach Djanet. Diese Nachtflüge sind leider die einzige verfügbare Option für die Inlandsverbindung.

Nach der Ankunft in Djanet werden wir ins Zeriba Hotel gebracht. Dort kannst du dich nochmals ausruhen und schlafen, bevor wir am nächsten Tag – nach einem entspannten Start – in die Wüste aufbrechen.

Tag 2

FR 30.10.
Djanet & erster Offroad-Spot

Nach dem Aufwachen im Zeriba Hotel in Djanet frühstücken wir gemeinsam und bereiten uns in Ruhe auf den Start in die Wüste vor. Anschließend steigen wir in unsere Offroad-Jeeps – ab hier beginnt unsere Reise in die eigentliche Sahara.

Wir fahren rund vier Stunden zu unserem ersten Zwischenstopp auf der Route in Richtung unserer Hauptregion. Dieser Ort liegt bewusst auf dem Weg und ermöglicht uns einen sanften Einstieg in die Wüstenlandschaft. Fotografisch ist er bereits sehr reizvoll und bietet spannende Motive, auch wenn die ganz großen Highlights der Reise noch vor uns liegen.

Da wir vollständig offroad unterwegs sind, gehören längere Fahrzeiten zum Erlebnis dazu. Sie sind Teil der Reise und eröffnen uns den Zugang zu Landschaften, die nur so erreichbar sind. Am Zwischenstopp schlagen wir unser erstes Camp auf, fotografieren zum Sonnenuntergang und verbringen die Nacht in der Wüste.

TAG 3 + 4

SA 31.10. – SO 01.11.
Imsnega

Wir verbringen zwei volle Tage an einem der eindrücklichsten und vielseitigsten Orte der gesamten Reise: Imsneger. Diese Region vereint alles, was die Sahara so einzigartig macht – weitläufige Landschaften, monumentale Felsformationen, natürliche Bögen (Arches), rote Sandflächen und eine unglaubliche Vielfalt an Formen, Farben und Strukturen. Kaum ein anderer Ort bietet auf so engem Raum eine derart abwechslungsreiche Kulisse.

Hier nehmen wir uns bewusst Zeit. Wir erkunden die Umgebung zu Fuss, arbeiten mit unterschiedlichen Blickwinkeln, Ebenen und Vordergründen und nutzen die wechselnden Lichtstimmungen über den gesamten Tag hinweg. Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge stehen ebenso im Fokus wie das Erkunden der Landschaft tagsüber, wenn Kontraste, Farben und Details besonders gut zur Geltung kommen.

Dank der mondlosen Phase dieser Woche sind die Bedingungen zudem ideal für die Astrofotografie. Nach Sonnenuntergang und bei klarem Himmel fotografieren wir die Milchstrasse direkt über den markanten Felsformationen – ein Erlebnis, das in dieser Abgeschiedenheit und Klarheit kaum zu übertreffen ist.

Fotografischer Fokus:

Weitläufige Landschaften, markante Felsstrukturen und Arches, rote Sandflächen, Detailstudien, Arbeiten mit Ebenen und Formensprachen, Sonnenauf- und -untergänge sowie Sternen- und Langzeitfotografie.

TAG 5

MO 02.11.
Tin Merzouga

Nach dem Sonnenaufgang brechen wir auf und fahren weiter Richtung Tin Merzouga. Mit diesem Abschnitt wechseln wir in eine Region, die deutlich stärker von Sanddünen geprägt ist. Die Landschaft wird weiter, offener und noch wüstenhafter – mit hohen, teils spektakulär geformten Dünen, die sich bis zum Horizont ziehen.

Die Fahrt selbst ist bereits Teil des fotografischen Erlebnisses. Unterwegs halten wir immer wieder an ausgewählten Stellen an, denn entlang der Route liegen zahlreiche eindrückliche Motive: Dünenkämme, Windstrukturen im Sand, einzelne Felsformationen und ständig wechselnde Lichtstimmungen. Die gesamte Region, durch die wir fahren, ist fotografisch extrem vielfältig und bietet unzählige Möglichkeiten für starke Bilder.

In Tin Merzouga widmen wir uns intensiv der Arbeit mit Sanddünen – von weiten Landschaftsaufnahmen bis zu grafischen Details. Besonders spannend sind hier die Felsformationen, die direkt aus den Dünen herausragen und einen starken Kontrast zwischen weichem Sand und massivem Gestein bilden. Wir fotografieren zum Sonnenuntergang und bleiben auch hier für den nächsten Sonnenaufgang, um die besten Lichtphasen voll auszunutzen.

Fotografischer Fokus:

Sanddünen und Dünenkämme, Linien und Strukturen im Sand, Kontraste zwischen Fels und Sand, Weitwinkel- und Detailaufnahmen, Sonnenauf- und -untergänge.

TAG 6

DI 03.11.
Moulnaga

Nach dem Sonnenaufgang fahren wir weiter nach Moulnaga, dem entlegensten Punkt dieser Route und dem hintersten Abschnitt unserer Reise in diesem Teil der Sahara. Die Landschaft wirkt hier noch ursprünglicher, rauer und monumentaler – ein Ort, an dem man die Weite und Abgeschiedenheit der Wüste besonders intensiv spürt.

Moulnaga ist der einzige Ort der Reise, an dem wir bewusst einen kurzen, etwas anstrengenderen Aufstieg unternehmen. Gemeinsam steigen wir eine hohe Sanddüne hinauf – etwa 30 Minuten Gehzeit –, werden dafür aber mit einer atemberaubenden Rundumsicht über eine weitläufige, nahezu surreal wirkende Landschaft belohnt. Oben angekommen eröffnet sich ein Blick, der fotografisch wie emotional zu den eindrücklichsten Momenten der gesamten Reise zählt.

Am folgenden Morgen widmen wir uns einem weiteren absoluten Highlight: einer der markantesten und eindrucksvollsten Felsformationen der Region, die wir als zentrales Hauptmotiv nutzen. Form, Grösse und Lage dieser Formation bieten ideale Bedingungen für starke Landschaftsaufnahmen – besonders im weichen Licht des Sonnenaufgangs.

Fotografischer Fokus:

Weite Landschaften, monumentale Felsformationen, Arbeiten mit Höhe und Perspektive, Lichtstimmungen am Morgen, bewusste Bildgestaltung mit klaren Hauptmotiven.

TAG 7

MI 04.11. – Adayek Stone Forest

Am Morgen brechen wir auf und fahren weiter zurück in Richtung Djanet. Die Strecke ist erneut etwas länger, da wir uns durch einen anderen Teil der Sahara bewegen. Statt direkt nach Djanet zurückzukehren, schlagen wir jedoch bewusst einen Umweg ein – denn auf dieser Route liegt einer der surrealsten Orte der gesamten Reise: der Stone Forest von Adayek.

Diese Landschaft wirkt wie aus einer anderen Welt. Unzählige bizarre, teils filigrane, teils monumentale Felsformationen ragen aus dem Boden und bilden eine natürliche Architektur, die man gesehen haben muss, um sie wirklich zu begreifen. Der Stone Forest ist ein absolutes Muss auf dieser Route und bietet Motive, die sich stark von den vorherigen Tagen unterscheiden.

Wir verbringen hier den Sonnenuntergang und bleiben über Nacht, um am nächsten Morgen auch den Sonnenaufgangin dieser einzigartigen Umgebung zu fotografieren. Die wechselnden Lichtstimmungen lassen die Formen und Strukturen der Felsen immer wieder neu erscheinen und eröffnen zahlreiche kreative Möglichkeiten.

Fotografischer Fokus:

Felsdetails und Strukturen, grafische Formen, Landschaftsarchitektur, Arbeiten mit Tiefe und Perspektive sowie gezielte Schärfe- und Unschärfeebenen.

TAG 8

DO 05.11.
Camel Shooting & BBQ

Nach Sonnenaufgang fahren wir direkt in eine reine Dünenlandschaft – kein anderer Landschaftstyp als Sand und Weite. Hier fotografieren wir Kamelszenen mit traditioneller Begleitung der lokalen Kamelhirten – ein starker Abschluss für die Reise.

Zum Sonnenuntergang gibt es ein gemeinsames Barbecue in der Wüste.

Am späteren Abend Fahrt zurück nach Djanet und kurzer Hotel-Stop für eine Dusche und etwas Ruhe. Gegen Mitternacht/Nachtsflug geht es zurück nach Algier.

TAG 9

FR 06.11.
Rückreise

Frühankunft in Algier (meist gegen 04:00 Uhr) und individuelle Rückflüge in die jeweiligen Destinationen. Viele Rückflüge starten zwischen ca. 12:00–14:00 Uhr, was noch etwas Zeit zum Ausruhen und Packen lässt.

Die Reisegruppe 2025